Verträge und Rechte schützen beide Seiten, deine Marke und den Creator. Ein verbreiteter Irrtum: Wer ein Creator-Video bezahlt, dürfe es danach überall und für immer verwenden. Wer die rechtlichen Punkte vorher klar regelt, vermeidet Urheberrechtsärger, unerwartete Lizenzrechnungen und Verzögerungen.
Diese Punkte gehören in jeden Creator-Vertrag
Umfang der Leistung
- Halte Videoformate, Seitenverhältnisse wie 9:16 hochkant, Länge und die Zahl der Hooks oder CTAs genau fest.
- Nenn die Fristen für die Rohfassung und für die Veröffentlichung.
Nutzungsrechte und Lizenzumfang
- Organische Nutzung: Das Recht, den Content auf den eigenen Social-Media-Kanälen, der Website oder im Newsletter zu veröffentlichen.
- Bezahlte Nutzung (Werberechte): Das Recht, den Content als Videoanzeige auf Meta, TikTok oder YouTube zu schalten. Halte fest, ob Werberechte und Whitelisting dazugehören, also die Schaltung über das Profil des Creators.
Lizenzdauer und Gebiet
- Leg fest, wie lange du das Material nutzen darfst, etwa 3 Monate, 6 Monate, 1 Jahr oder unbegrenzt.
- Nenn die Regionen, in denen der Content laufen darf, zum Beispiel Benelux, EU oder weltweit.
Exklusivität
- Halte fest, ob der Creator während oder nach der Kampagne nicht für direkte Wettbewerber arbeiten darf, und nenn dabei genau die Produktkategorie und den Zeitraum.
Zahlung und Absage
- Vereinbare klare Zahlungsziele, etwa 30 Tage nach Lieferung, und regle, was bei einer Absage mitten im Projekt gezahlt wird.
Willst du das in die Praxis umsetzen? Sieh dir an, wie Influentials Marken unterstützt bei Creator- und UGC-Kampagnen, oder buche eine Demo, um darüber zu sprechen.