Missverständnisse über Abgabetermine und Änderungen an Inhalten gehören zu den häufigsten Reibungspunkten im Influencer- und UGC-Marketing. Wer vor Produktionsstart klare Etappen und eindeutige Regeln für Korrekturen festlegt, bringt Kampagnen pünktlich live, ohne dass sich Marke oder Creator ärgern.
1. Realistische Deadlines in Etappen setzen
Statt eines einzigen Veröffentlichungstermins teilst du die Kampagne in klare Etappen auf:
- Freigabe von Konzept und Skript: 3 bis 5 Werktage nach Erhalt des Produkts.
- Abgabe der Rohfassung: 5 bis 7 Werktage nach der Konzeptfreigabe.
- Review und Feedback der Marke: 2 bis 3 Werktage für die interne Abstimmung.
- Finale Lieferung und Veröffentlichung: 2 Werktage nach Freigabe der letzten Fassung.
2. Festlegen, was als Korrektur gilt
Unterscheide klar zwischen dem Beheben von Fehlern und dem Wunsch nach einem neuen Konzept:
- Enthaltene Korrekturen (Standard): Kleine Anpassungen auf Basis des ursprünglichen Briefs, etwa eine Pause herausschneiden, den Ton angleichen, eine Bildunterschrift ändern oder die Aussprache des Produktnamens korrigieren.
- Korrekturen außerhalb des Briefs (gegen Aufpreis): Wünsche, die dem freigegebenen Konzept widersprechen, zusätzliches B-Roll verlangen, das nicht im Brief stand, oder einen kompletten Neudreh erfordern, obwohl der Brief eingehalten wurde.
3. Korrekturschleifen begrenzen und Feedbackfristen setzen
- Zahl der Schleifen begrenzen: Halte Standardvereinbarungen bei 1 bis 2 Feedbackrunden. Für jede weitere Änderung fällt eine Gebühr an, üblicherweise 50 bis 100 € pro zusätzlicher Runde.
- Feedback verbindlich terminieren: Halte fest, dass Inhalte automatisch als freigegeben gelten, wenn deine Marke nicht innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt der Rohfassung Feedback gibt.
Willst du das in die Praxis umsetzen? Sieh dir an, wie Influentials Marken unterstützt bei Creator- und UGC-Kampagnen, oder buche eine Demo, um darüber zu sprechen.