Für MarkenInfluencer Marketing in der Praxis

Wie erkennst du, ob ein Influencer zu deiner Marke passt?

TL;DR

Ob ein Influencer zu deiner Marke passt, erkennst du an Demografie und Echtheit der Zielgruppe, der Qualität des Engagements, dem Content-Stil, Brand Safety und früheren Kooperationen sowie gemeinsamen Werten. Triff die Entscheidung auf Basis verifizierter Plattformdaten, nicht anhand von Screenshots.

Den richtigen Influencer auszuwählen, ist weit mehr als Follower zu zählen. Ein Creator wird für die Dauer der Kampagne zum Gesicht deiner Marke. Deshalb ist ein echter Fit zwischen Creator, Community und Unternehmen entscheidend, für deinen Ruf und für die Performance der Kampagne.

1. Demografie und Standort der Zielgruppe

  • Geografische Relevanz: Prüf, ob der Großteil der Zielgruppe in dem Land oder der Region lebt, die du erreichen willst.
  • Zielgruppenprofil: Vergleiche die Verteilung nach Alter, Geschlecht und Interessen mit deiner Buyer Persona.
  • Echtheit: Prüf den Account auf Fake-Follower und unnatürliches Wachstum, bevor du weiter ins Detail gehst.

2. Engagement Rate und Qualität

  • Realistische Werte: Eine gesunde Engagement Rate liegt je nach Accountgröße meist zwischen 2 und 5 %.
  • Qualität der Kommentare: Achte auf echte Gespräche und Fragen zum Produkt statt auf generische Emojis, Bot-Spam oder Engagement aus Pods.

3. Qualität und Stil des Contents

Sieh dir frühere Posts an: Wie sind Licht, Ton, Schnitt und Storytelling? Passen Tonalität und Bildsprache zu deiner Marke? Achte auch darauf, wie natürlich frühere Markenkooperationen wirken.

4. Brand Safety und frühere Kooperationen

Prüf die Historie des Creators auf kontroverse Themen, Verhalten, das nicht zu deiner Marke passt, oder aktuelle Kooperationen mit direkten Wettbewerbern, die sich mit deiner beißen würden.

5. Gemeinsame Werte und Glaubwürdigkeit

Prüf, ob der Creator deine Produktkategorie wirklich nutzt, unterstützt und deine Werte teilt. Die Zielgruppe merkt schnell, wenn eine Empfehlung nicht zur Person passt.

6. Verifizierte Daten statt Screenshots

Screenshots und Media-Kits lassen sich leicht bearbeiten. Triff deine Wahl wenn möglich auf Basis von Performance-Daten, die über eine offizielle Schnittstelle direkt von den Plattformen kommen, und arbeite bevorzugt mit Creator-Netzwerken, die Creators vor der Aufnahme prüfen.

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