# Welche Videoformate funktionieren auf welcher Plattform am besten?

> Jede Plattform hat ihren eigenen Stil. TikTok belohnt rohen, schnellen, trendgetriebenen Content. Instagram Reels funktionieren gut mit etwas polierteren, inspirierenden Videos. Stories und Snapchat sind locker und persönlich. YouTube Shorts eignen sich für nützlichen Content, nach dem Leute suchen. Nutzt eine Marke deinen UGC in Ads, haben ein starker Hook, Untertitel und ein klarer Call-to-Action oberste Priorität. Schau immer im Brief nach, für welche Plattform der Content gedacht ist.

- Canonical: https://www.influentials.com/de/wissens-hub/fuer-creators/videoformate-pro-plattform
- Locale: de
- Hub: creators
- Published: 2026-11-05
- Updated: 2026-11-05

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Fast alle Plattformen setzen auf Hochformat-Videos, aber was auf der einen Plattform funktioniert, funktioniert nicht automatisch auf einer anderen. Jede hat ihr eigenes Publikum, ihr eigenes Tempo und ihren eigenen Stil. Wenn du weißt, was wo funktioniert, kannst du deinen Content darauf abstimmen, und Marken holen mehr aus deinen Videos heraus.

## TikTok

Bei TikTok dreht sich alles um Unterhaltung, Authentizität und Trends. Content, der roh und spontan wirkt, performt oft besser als polierte Videos.

- **Was funktioniert:** Talking-Head-Videos, in denen du direkt in die Kamera sprichst, Storytelling, „Ich habe das ausprobiert“-Videos, POV-Videos, Trends und beliebte Formate sowie ehrliche Reviews.
- **Stil:** hohes Tempo, schnelle Schnitte, Humor und Persönlichkeit. Ein starker Hook in der ersten Sekunde ist Pflicht.
- **Tipp:** Trend-Sounds sind beliebt, aber sei vorsichtig mit Musik in UGC, den die Marke in Ads nutzen will. Die kommerzielle Nutzung von Musik ist nicht immer erlaubt.

## Instagram Reels

Reels ähneln TikTok, aber das Publikum erwartet oft etwas ästhetischeren und inspirierenderen Content.

- **Was funktioniert:** Tutorials, Vorher-nachher-Videos, Produkt-Showcases, „Get Ready With Me“-Videos, Inspiration und Lifestyle-Content.
- **Stil:** etwas polierter, ansprechende Bilder, gutes Licht und ein wiedererkennbarer Stil. Trotzdem natürlich, aber ästhetischer als auf TikTok.
- **Tipp:** Reels werden oft geteilt und gespeichert. Nützlicher Content wie Tipps und Tutorials performt gut.

## Instagram Stories

Stories sind locker und kurzlebig. Follower erwarten einen Blick hinter die Kulissen.

- **Was funktioniert:** erste Eindrücke, Behind the Scenes, ein Produkt in deinem Alltag und kurze Updates über mehrere Tage verteilt.
- **Stil:** spontan, persönlich und ungeschliffen. Sprich mit deinen Followern, als wären sie Freunde.
- **Tipp:** Nutz interaktive Sticker wie Umfragen und Fragen, um deine Follower einzubinden. Mit einem Link-Sticker kommen Zuschauer direkt zum Produkt.

## Snapchat

Snapchat hat ein junges Publikum und ist sehr persönlich und locker.

- **Was funktioniert:** spontane Momente, schnelle Reaktionen, ein Produkt in deinem Alltag und Humor.
- **Stil:** roh, ungeschliffen und nahbar. Oft mit der Frontkamera gefilmt, als würdest du einem Freund eine Nachricht schicken.
- **Tipp:** Perfektion ist auf Snapchat nicht das Ziel. Authentizität und Persönlichkeit zählen am meisten.

## YouTube Shorts

Shorts werden oft über die Suche gefunden, deshalb bleibt nützlicher Content lange relevant.

- **Was funktioniert:** Tutorials, Erklärungen, Tipps und Tricks, Produktdemos und Antworten auf häufige Fragen.
- **Stil:** klar und informativ, mit einem erkennbaren Thema im Titel und in den ersten Sekunden.
- **Tipp:** Denk daran, wonach Leute suchen. Ein Short, der eine konkrete Frage beantwortet, kann monatelang Aufrufe bekommen.

## UGC für Ads

Marken nutzen UGC oft in bezahlten Ads auf TikTok, Instagram und Facebook. Dann zählen ein paar Dinge zusätzlich:

- **Ein starker Hook.** An Ads wird noch schneller vorbeigescrollt als an normalen Posts.
- **Untertitel.** Viele Leute schauen ohne Ton.
- **Safe Zones.** Halte Text und Produkte in der Mitte des Bildschirms, weg von Buttons und Captions.
- **Ein klarer Call-to-Action.** Die Zuschauer müssen wissen, was sie als Nächstes tun sollen.
- **Mehrere Versionen.** Marken testen oft verschiedene Hooks oder Enden. Schau nach, ob der Brief das verlangt.

## Du weißt nicht, für welche Plattform es ist?

Schau immer in den Brief. Dort steht meistens, für welche Plattform der Content gedacht ist und ob die Marke ihn organisch oder in Ads nutzt. Wenn es nicht klar ist, frag die Marke, bevor du anfängst zu filmen.

## Hinweis

Plattformen ändern ihre Funktionen und Algorithmen regelmäßig. Was heute funktioniert, kann in einem halben Jahr anders laufen. Behalte im Blick, welche Formate gerade gut performen, und pass dich bei Bedarf an.

Bereit loszulegen? [Melde dich als Creator an](https://www.influentials.com/become-a-creator) und lass dich mit Marken matchen, die genau deinen Content suchen.
