Für CreatorsVideo drehen: Technik

Welche Kameraeinstellungen nutzt du für UGC?

TL;DR

Filme im Hochformat (9:16) in mindestens 1080p, am besten in 4K, mit 30 Bildern pro Sekunde. Nutz die Rückkamera und die Standard-Kamera-App deines Handys, sperr Fokus und Belichtung und schalte Filter und Beauty-Modus aus. Schick der Marke immer die Originaldateien, keine komprimierten Versionen.

Marken nutzen UGC auf ihren eigenen Kanälen und in Ads, deshalb zählt die technische Qualität deines Contents. Du brauchst keine Profikamera, denn dein Handy kann eine Menge. Die richtigen Einstellungen machen aber einen großen Unterschied.

1. Format: filme im Hochformat

Der meiste UGC landet auf TikTok, in Instagram Reels und Stories, deshalb ist Hochformat (9:16) der Standard. Filme nur im Querformat oder quadratisch, wenn der Brief das ausdrücklich verlangt.

2. Auflösung: mindestens 1080p, am besten 4K

Wenn du in 4K filmst, hat die Marke mehr Spielraum zum Zuschneiden und Bearbeiten, ohne Qualität zu verlieren. Ist der Speicher deines Handys knapp, reicht 1080p für die meisten Kampagnen. Alles darunter solltest du vermeiden.

3. Bildrate: standardmäßig 30 fps

30 Bilder pro Sekunde sind der Standard für den meisten Social-Content und wirken natürlich. Nimm 60 fps, wenn du flüssige Bewegungen zeigen oder im Schnitt Zeitlupen machen willst. Nutz für alle Clips in einem Video dieselbe Bildrate.

4. Nutz die Rückkamera

Die Rückkamera deines Handys hat fast immer eine bessere Qualität als die Frontkamera. Wenn du dich beim Filmen sehen musst, nimm einen kleinen Spiegel oder mach erst eine Testaufnahme, um deinen Bildausschnitt zu prüfen.

5. Nutz deine Standard-Kamera-App

Filme mit der eigenen Kamera-App deines Handys, nicht direkt in der Instagram- oder TikTok-App. Die Qualität ist besser, und du hast mehr Kontrolle über deine Einstellungen.

6. Sperr Fokus und Belichtung

Tipp auf dem Bildschirm lange auf dein Gesicht oder das Produkt, bis du siehst, dass Fokus und Belichtung gesperrt sind. So stellt das Bild beim Filmen nicht ständig neu scharf und wechselt nicht die Helligkeit.

7. Schalte Filter und Beauty-Modus aus

Marken wollen natürlichen Content, in dem ihr Produkt so aussieht wie in echt. Filter und Beauty-Effekte verändern Farben und Haut und können Produkte weniger realistisch wirken lassen. Überlass die Bearbeitung der Marke oder halte dich an das, was im Brief steht.

8. Vorsicht mit HDR-Video

Manche Handys filmen standardmäßig in HDR. Das kann auf deinem eigenen Handy toll aussehen, aber überbelichtet oder blass wirken, sobald die Marke es bearbeitet oder hochlädt. Wenn der Brief nicht nach HDR fragt, schaltest du es am sichersten aus.

9. Kein Digitalzoom

Zoomen auf dem Handy verschlechtert die Bildqualität. Geh lieber näher an dein Motiv heran.

10. Weitere nützliche Einstellungen

Schalte das Raster ein, damit du deine Aufnahmen sauber ausrichten kannst. Lass die Videostabilisierung an, damit deine Aufnahmen ruhiger werden. Vorsicht mit Porträt- oder Kinomodus, denn die Hintergrundunschärfe kann auch die Ränder des Produkts verwischen.

Deinen Content liefern

Schick die Originaldateien. Verschick sie nicht über WhatsApp oder andere Apps, die Videos komprimieren. Filme vor und nach jeder Einstellung ein bisschen länger, damit die Marke Spielraum beim Schnitt hat. Und schau im Brief nach, ob die Marke Rohclips, ein fertiges Video oder beides will.

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